Einpersonenhaushalte zahlen pro Portion oft mehr als Familien. Der Grund sind Packungsgrössen, die für eine Person zu gross sind, und Resten, die nicht verwertet werden. Mit einem Plan lässt sich beides lösen.
Das Grundprinzip: eine Zutat, mehrere Gerichte
Statt für jeden Tag ein anderes Rezept mit eigenen Zutaten zu kochen, planst du Gerichte, die dieselben Grundzutaten teilen.
Beispiel mit einer Packung Poulet, einem Beutel Reis und einer Packung Rahm:
- Tag 1: Poulet mit Reis und Gemüse
- Tag 2: Reste-Poulet im Salat
- Tag 3: Rahmsauce mit Teigwaren und Restgemüse
Wochenplan für eine Person
- Montag: Linsencurry, Hälfte einfrieren
- Dienstag: Ofengemüse mit Ei
- Mittwoch: Pasta mit Tomatensugo, Sugo-Rest aufbewahren
- Donnerstag: Bowl aus Restreis, Gemüse und Hüttenkäse
- Freitag: Suppe aus dem, was übrig ist
- Samstag: Rösti mit Spiegelei
- Sonntag: eingefrorenes Linsencurry vom Montag
Einkaufen ohne Überschuss
- Frisches offen kaufen statt in Fixpackungen
- Tiefkühlgemüse portionsweise entnehmen statt frischer Grosspackung
- Brot in Scheiben einfrieren
- Kräuter kaufen, die du mehrfach verwendest
- Doppelportionen kochen und die zweite Hälfte sofort einfrieren
Kosten im Griff behalten
Der grösste Sparhebel für Singles ist nicht der günstigste Supermarkt, sondern das, was nicht im Abfall landet. Wer konsequent Reste verwertet und einfriert, senkt die Kosten pro Woche deutlich.
Fazit
Als Single planst du am besten in Zutaten statt in Rezepten: wenige Grundprodukte, mehrere Gerichte daraus und der Tiefkühler als Zwischenspeicher.