Beim Intervallfasten nach 16:8 isst du innerhalb von acht Stunden und lässt sechzehn Stunden Pause. Die Methode ist beliebt, weil sie keine Lebensmittel verbietet und sich gut in einen normalen Arbeitstag einfügt.
So funktioniert das Essensfenster
Du wählst ein Zeitfenster von acht Stunden, zum Beispiel 12 bis 20 Uhr. Ausserhalb trinkst du Wasser, ungesüssten Tee oder Kaffee ohne Milch. Entscheidend ist nicht die exakte Uhrzeit, sondern dass das Fenster zu deinem Tagesablauf passt und du es regelmässig einhältst.
Welches Fenster passt zu wem
| Alltag | Mögliches Fenster |
| Frühstück ist unverzichtbar | 8 bis 16 Uhr |
| Familienznacht am Abend | 12 bis 20 Uhr |
| Schichtarbeit | fixes Fenster rund um die Hauptschicht |
Was du im Fenster essen solltest
Intervallfasten ersetzt keine ausgewogene Ernährung. Damit du satt bleibst, brauchen beide Mahlzeiten genug Eiweiss, Ballaststoffe und Fett.
- Eiweiss: Quark, Joghurt, Eier, Hüttenkäse, Poulet, Linsen, Tofu
- Ballaststoffe: Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte
- Fett: Olivenöl, Nüsse, Avocado
Beispieltag mit Fenster 12 bis 20 Uhr
- 12 Uhr: Bowl mit Reis, Kichererbsen, Gemüse und Joghurtsauce
- 15 Uhr: Quark mit Beeren und Haferflocken
- 19 Uhr: Ofenlachs mit Kartoffeln und Salat
Typische Fehler
- Zu wenig essen im Fenster und abends Heisshunger
- Nur Kohlenhydrate ohne Eiweiss
- Zu wenig trinken während der Fastenzeit
- Zu schneller Start mit einem sehr kurzen Fenster
Für wen 16:8 nicht geeignet ist
Schwangere, Stillende, Menschen mit Essstörungen in der Vorgeschichte sowie Personen mit Erkrankungen wie Diabetes sollten vorher ärztlich abklären, ob Intervallfasten für sie sinnvoll ist.
Fazit
16:8 ist vor allem ein Zeitrahmen, kein Ernährungsplan. Wer im Fenster ausgewogen isst und das Fenster an den eigenen Alltag anpasst, hält die Methode am ehesten durch.