Als Student in der Schweiz ist Essen einer der grössten variablen Kostenpunkte. Auswärts essen schlägt schnell ins Budget, selber kochen ist deutlich günstiger, wenn du ein paar Grundregeln befolgst.
Der Kern: wenige Grundzutaten, viele Kombinationen
Wer jede Woche neue Spezialzutaten kauft, zahlt drauf. Günstig wird es mit einem festen Grundstock, der sich zu vielen Gerichten kombinieren lässt.
| Grundstock | Verwendung |
| Teigwaren, Reis, Kartoffeln | Basis für fast jedes Gericht |
| Linsen, Kichererbsen, Bohnen | Eiweiss, sättigend, lange haltbar |
| Eier | Schnelles Znacht, Frühstück, Bindemittel |
| Zwiebeln, Knoblauch, Rüebli | Geschmacksbasis |
| Pelati und Tomatenpüree | Saucen ohne Fertigprodukt |
| Haferflocken | Frühstück, Bratlinge, Backen |
Wochenplan für wenig Geld
- Montag: Pasta mit Tomaten-Linsen-Sauce
- Dienstag: Ofengemüse mit Kartoffeln und Kräuterquark
- Mittwoch: Reispfanne mit Ei und Restgemüse
- Donnerstag: Linsensuppe mit Brot
- Freitag: Kichererbsen-Curry mit Reis
- Samstag: Gemüsefrittata
- Sonntag: Resten-Auflauf aus allem, was übrig ist
Wo du wirklich sparst
- Eigenmarken statt Markenprodukte bei Grundnahrungsmitteln
- Grosspackungen bei Reis, Teigwaren, Haferflocken
- Fleisch als Beilage statt Hauptbestandteil
- Saisonales Gemüse statt importierter Ware
- Aktionen der Woche prüfen, bevor du den Plan schreibst
Zeit sparen mit Doppelportionen
Koche abends bewusst die doppelte Menge. Die zweite Portion ist dein Mittagessen an der Uni und ersetzt den Kauf in der Mensa oder im Take-away, was den grössten Einzeleffekt auf dein Budget hat.
Küchenausstattung, die reicht
Eine grosse Pfanne, ein Topf, ein Backblech, ein scharfes Messer und ein Schneidebrett decken praktisch alle Rezepte in diesem Plan ab. Teure Geräte brauchst du dafür nicht.
Fazit
Günstig kochen als Student heisst: fester Grundstock, einfache Rezepte, Doppelportionen und ein Einkauf, der sich an den aktuellen Aktionen orientiert. Damit bleibt Essen planbar, auch wenn das Budget knapp ist.